Das Berlin Chili Fest öffnet am 4. September in der Berliner Berg Brauerei als ein Abenteuer für den Gaumen: drei Tage, mehr als 50 unabhängige europäische Macher und Hunderte Saucen, die zuerst auf Geschmack gebaut sind. Fünf der diesjährigen Macher arbeiten in Friedrichshain-Kreuzberg. Für alle, die es wollen, gibt es auch eine wagemutige Kante echter Schärfe, aber die ist hier eine Wahl, nicht der Punkt.
"Eine Hot Sauce nach ihrer Schärfe zu beurteilen, ist wie einen Wein nur nach seinem Alkoholgehalt zu beurteilen", sagt Neil Numb, Gründer des Berlin Chili Fest. "Schärfe ist eine einzige Zahl. Die Frucht, die lange Fermentation, die Balance, an der ein Macher jahrelang gefeilt hat, das ist es, was das Berlin Chili Fest bietet: ein Fest des Geschmacks und, ja, für die Mutigen ein bisschen Feuer!"
Das Festival ist seit 2020 zu einer der größeren Zusammenkünfte unabhängiger Saucenmacher Europas gewachsen, und über das Wochenende werden mehr als 13.000 Menschen erwartet. Die meisten arbeiten in kleinen Chargen — und in diesem Jahr kommt eine ganze Reihe von ihnen aus demselben Winkel Berlins.
In der Markthalle Neun betreibt Mónica Kisic Aguirre Roots Radicals, eine peruanische Wissenschaftlerin und Köchin, die gegen Verschwendung kocht: Sie rettet das Gemüse, das ein Markt wegwerfen würde, und fermentiert es. Ihr Fermented Jalapeño reift sechs Wochen, bevor er auf gerösteten Knoblauch und Apfelessig trifft, und selbst die übrigen Stiele werden als würziger Chili-Essig aufbewahrt.
Ein paar Straßen weiter kocht Max Weiss mexikanische Salsas von Hand für La Tiendita, seinen Kreuzberger Laden, und benennt jede nach einem Wurfgriff des Lucha Libre. La Quebradora ist die Leise, eine frische Tomatillo-Salsa verde, scharfkantig und grün. La Tirabuzón ist die Angeberin, ganz reife Mango und Habanero.
Aus Friedrichshain kommt der meistausgezeichnete Neuling des Jahres: Justin King, dessen Not That Spicy bei den European Hot Sauce Awards 2026 drei Goldmedaillen holte — auf ein schlichtes Versprechen hin: Geschmack zuerst, keine Extrakte, keine Bestrafung. Zwei weitere aus dem Kiez vervollständigen das Feld: Neck-Dart, ein Kreuzberger Sommelier, der Habaneros lebendig fermentiert, und Harissa & Co, deren Baklouti-Chilis zwölf Stunden über Olivenholz geräuchert werden.
Die Macher sind nur die Hälfte. Jede und jeder kann beim Hauptwettbewerb des Wochenendes antreten, der Berlin's Best Homemade Hot Sauce Competition: ein Glas mit zum Festival bringen, bis Sonntag 14 Uhr bei der Jury abgeben, die Gewinnerin oder der Gewinner wird am selben Abend gekürt. Die Berlin Amateur Chili Eating Competition kehrt im zweiten Jahr zurück, ausgerichtet von Pandemonic Chili Sauces mit Westland Peppers und Sanitätern in Bereitschaft, dazu eine Spicy Cabaret Show und Live-Musik an allen drei Tagen.
Das Berlin Chili Fest läuft freitags von 18 bis 22 Uhr sowie samstags und sonntags von 12 bis 22 Uhr in der Berliner Berg Brauerei in Neukölln. Die Tageskarte kostet 7 Euro, der Wochenendpass 12, erhältlich über chilifest.eu/event/berlin-chili-fest-harvest-event/.
ÜBER BERLIN CHILI FEST
Das 2020 gegründete Berlin Chili Fest hat sich zu einer der bedeutendsten Hot-Sauce-Feiern Europas entwickelt. Das Festival verbindet professionelle Wettbewerbe mit basisnahem Gemeinschaftsgeist und zeigt, dass es keine Konzernförderung braucht, um etwas Bedeutsames aufzubauen. Es zieht Tausende Besucher an, arbeitet mit Branchengrößen wie dem Clifton Chili Club zusammen und bleibt seinem Engagement für unabhängige, handwerkliche Hot-Sauce-Macher verpflichtet.
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European Heat Council, Pressebüro Simon Gardner simon@republicofheat.com +49 176 41601284 Presse-Hub Berlin Chili Fest: europeanheatcouncil.eu/chilifest Produzentenprofile: europeanheatcouncil.eu/chilifest/makers/not-that-spicy · europeanheatcouncil.eu/chilifest/makers/roots-radicals Presseakkreditierung: chilifest.eu/press-accreditation Zweitkontakt: Neil Numb, Gründer & Organisator, info@chilifest.eu
Pressebilder auf Anfrage. Bildnachweis: "Berlin Chili Fest", zur redaktionellen Nutzung mit Quellenangabe frei.
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